Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte e.V.

Das Tönninger Wappen 

 

1597 findet man in einer Landesbeschreibung eine Tonne im Tönninger Wappen (Seetonne oder Transportgefäß?). 1650 erscheint erstmals der Schwan (Sinnbild für ein kämpferisches Wesen) stehend auf der Tonne. Um 1695 führten die Tönninger Schiffe eine rote Flagge, auf der ein Schwan
auf einer gelben Tonne zu sehen war.


 Das Packhaus

Das große Packhaus, ein ehemaliger Speicher, erinnert an die Zeiten, als Tönning der westliche Ausgangspunkt zwischen Nord- und Ostsee war, deren Verbindung mit dem Schleswig-Holsteinischen Kanal von der Kieler Förde nach Rendsburg 1784 fertiggestellt wurde. Zur Weihnachtsszeit im Dezember verwandelt sich das monumentale Gebäude in den längsten Adventskalender der Welt. Seit 1997 steht das Tönninger Wahrzeichen mit dieser Leistung im Guinnes-Buch der Rekorde. An den Wochenenden im Dezember findet dann der weithin bekannte und beliebte Weihnachtsmarkt im Innern des Gebäudes statt. Ausgesuchtes Kunsthandwerk, heimische Gastronomie und ein tolles Programm bietet der Weihnachtskalender den Gästen aus Nah und Fern. Ca. 2 Wochen vor Ostern findet hier auch ein großer, handwerklicher Ostereiermarkt statt. "Kunst am Ei" in vielen Variationen.


Das Tönninger Schloss

Das Tönninger Schloss wurde unter Herzog Adolf von Schleswig-Gottorf in den Jahren 1580 bis 1583 in der Stadt Tönning in Schleswig-Holstein erbaut. Das vom dänischen König Friedrich V. 1735 wieder abgerissene Schloss war der aufwändigste Schlossbau der schleswig-holsteinischen Westküste. Das einstige Schlossgelände samt des Gartens ist bis heute im Tönninger Stadtbild zu erkennen.